Page 231–246

Auf dem Weg zu plausiblen Wirkungsnachweisen

Shortlink : https://www.waxmann.com/artikelART105982
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.04

Abstract

Der Bedeutungszuwachs Sozialer Innovationen der vergangenen Jahre und die vermehrte Förderung derselben stellen die Wirkungsmessung und die Evaluation vor neue Herausforderungen. So existiert zwar eine Vielzahl von Ansätzen zur Messung der Wirkung einzelner Initiativen, jedoch mangelt es noch immer an einer allgemein anerkannten Methodik sowie standardisierten Indikatoren. Eng damit verbunden ist die Frage nach innovationsfeldspezifischen Wirklogiken, der Attribution sowie etwaiger negativer und/oder nicht intendierter Effekte. Der vorliegende Artikel widmet sich diesen Fragen auf Basis einer Session der DeGEval-Jahrestagung 2023, in dessen Rahmen Akteur:innen aus Evaluationspraxis und Wissenschaft gemeinsam diskutierten und dabei drei Kernanforderungen an die theoretische Weiterentwicklung und praktische Umsetzung der Wirkungsmessung Sozialer Innovationen formulierten. Die einzelfallübergreifende, innovationsfeldspezifische Wirkungsmessung, eine bedarfsgerechte Standardisierung sowie die systematische Einbeziehung negativer auch nicht intendierter Wirkungen und Hemmnissen, Mikrowirkungen und reziprokem Lernen werden dabei als wichtige Voraussetzungen für eine (komparative) Wirkungsmessung Sozialer Innovationen gesehen.

Keywords
Soziale Innovation, Wirkungsmessung, Wirkmodelle, Indikatoren, Impact Evaluation

APA citation
Degel, M., Kind, S., Ludwig, K., Stadermann, J., Streicher, J. & Terstriep J. (2024). Wirkungsmessung Sozialer Innovationen: Auf dem Weg zu plausiblen Wirkungsnachweisen. Zeitschrift für Evaluation, 23(2), 231-246. https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.04

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