S. 185–205

Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART105980
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.02

Abstract

In den Sozialwissenschaften und der Evaluationsforschung stellt die Analyse von Wirkungen von Intervention eine zentrale Herausforderung dar. Die Interrupted- Time-Series-(ITS)-Analyse erlaubt die Analyse von Zeitreihen hin auf strukturelle Brüche. Der Beitrag beleuchtet die Anwendung und die Grenzen der ITS-Analyse als ein quasi-experimentelles Design. Anhand der Evaluation der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) und dessen Einfluss auf das Befristungsniveau an deutschen Hochschulen wird die praktische Anwendung dieser Methode demonstriert. Es werden die methodischen Herausforderungen, wie die Autokorrelation der Daten, die Sensibilität der Methode gegenüber externen Störungen, die Bedeutung von Vergleichsgruppen und die Notwendigkeit einer engmaschigen Beobachtung des interessierenden Merkmals diskutiert.

Schlagworte
Interrupted-Time-Series-Analyse, Evaluation, quasi-experimentelles Design, WissZeitVG

APA-Zitation
Gassmann F. (2024). Anwendung und Grenzen der Interrupted-Time-Series-Analyse als quasi-experimentelles Design in der Evaluationsforschung: Brücken bauen zwischen Theorie und Praxis. Zeitschrift für Evaluation, 23(2), 185-205. https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.02

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