S. 121–143
Flourishing Congregations als neues Messinstrument
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106537
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.07
Abstract
Die großen Kirchen in Deutschland befinden sich im Wandel: Steigende Austrittszahlen und sinkende Kirchenbindung lassen auf einen disruptiven Abbruch schließen. In kirchenentwickelnden Debatten stehen Ressourcenknappheit und organisationale Schrumpfung im Vordergrund, die Frage nach der Qualität des Lebens einer Gemeinde spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es könnte aber für Gemeinden in verschiedenen Kontexten lohnenswert sein, kirchliche Evaluation stärker an dem Wirkungsziel des gemeindlichen Wohlbefindens oder Congregational Flourshing auszurichten. Dieser Beitrag schlägt ein theoretisches Konzept zur Messung gemeindlichen Wohlbefindens vor. Dabei werden das Individuum, die Gemeinde als Ganzes und der Sozialraum in den Blick genommen. Das Modell knüpft dabei an empirische Forschung an, die einen Zusammenhang zwischen Gottesdienstbesuchen und menschlichem Wohlbefinden vielfach zeigen konnte.
Schlagworte
Human Flourishing, kirchliche Evaluation, Wellbeing, Kirchen- und Gemeindeentwicklung
APA-Zitation
Ritzer, M., Herbst, M. & Todjeras P. (2026). Kirchliche Evaluationspraxis im Wandel: Flourishing Congregations als neues Messinstrument. Zeitschrift für Evaluation, 25(1), 121-143. https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.07