S. 259–272

Kurzlink : https://www.waxmann.com/artikelART105984
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.06

Abstract

Die Fördermaßnahme EXIST-Forschungstransfer unterstützt herausragende forschungsbasierte High-Tech-Gründungsprojekte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ein hohes wirtschaftliches Risiko aufweisen und einen hohen Bedarf an Ressourcen mit sich bringen. Der vorliegende Beitrag berichtet über eine Schätzung der Wirksamkeit der Maßnahme während der Förderdauer. Mit Hilfe eines quasi-experimentellen ‚Pipeline‘-Vergleichsgruppendesigns wird auf Basis von Daten aus dem wirkungsorientierten Programm-Monitoring geprüft, ob die Fördermaßnahme die geförderten Gründungsteams über die Dauer der Förderlaufzeit voranbringt – insbesondere im Hinblick auf die Produkt- und Geschäftsentwicklung der Vorhaben, ihre Vernetzung, die Kompetenz der Gründungsteams sowie extern akquiriertes Kapital. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse die Effektivität der Förderung, machen jedoch auch deutlich, dass kontinuierliche Verbesserungen und Anpassungen des Förderansatzes erforderlich sind.

Schlagworte
Startups, Gründungsförderung, Quasi-Experiment, Wirkungsevaluation

APA-Zitation
Müller, C. & Eckardt I. (2024). Zur Wirksamkeit der Gründungsfördermaßnahme ‚EXIST-Forschungstransfer‘: ein Quasi-Experiment. Zeitschrift für Evaluation, 23(2), 259-272. https://doi.org/10.31244/zfe.2024.02.06

Zeitschrift für Evaluation