S. 37–54
Entwicklung eines logischen Modells im österreichischen Kontext
Kurzlink
: https://www.waxmann.com/artikelART106533
.doi: https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.03
Abstract
In diesem Beitrag wird das Österreichische Wirkungsmodell für Gesundheitsförderung (AIM-HP) vorgestellt, ein logisches Modell, das zur Dokumentation und Evaluation von Initiativen und Interventionen der Gesundheitsförderung entwickelt wurde. Das AIM-HP integriert bestehende Rahmenmodelle in ein umfassendes Modell mit sechs Komponenten: Ressourcen/Inputs, Aktivitäten/Interventionen, Outputs, Outcomes, Impacts und Kontextfaktoren. Ursprünglich für die Österreichische Agenda für Gesundheitsförderung entwickelt, kann es für verschiedene Zwecke eingesetzt werden: Planung von Interventionen, Darstellung von Kausalzusammenhängen, Darstellung der Evidenz, Monitoring von Interventionen und Projekten, Evaluationen und zur Verbesserung von Interventionen. Das Modell spiegelt die zentralen Herausforderungen bei der Messung der Wirksamkeit von Gesundheitsförderung wider, darunter die Langfristigkeit von Ergebnissen (Outcomes) und Wirkungen (Impacts), die Komplexität von Kausalzusammenhängen und die Voraussetzungen für Gesundheitsförderung. Es wurde in einem iterativen Prozess mit Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Politik entwickelt, um seine Praxistauglichkeit zu gewährleisten.
Schlagworte
Gesundheitsförderung, Intervention, logisches Modell, Framework
APA-Zitation
Griebler, R., Nitsch, M., Schütze, D., Brugger, K., Vana, I. & Griebler U. (2026). How Does Health Promotion Work?: Development of a Logic Model in the Austrian Context. Zeitschrift für Evaluation, 25(1), 37-54. https://doi.org/10.31244/zfe.2026.01.03